Ursprünge des Maserati Ghibli

Die Ursprünge des Maserati Ghibli in den 60er-Jahren

Montag, 11. Dezember 2017 | Dominik Plüss

Die Ursprünge des Maserati Ghibli sind erstaunlich - das Fahrzeug hatte in den 60er-Jahren nichts mit der eleganten Limousine von heute zu tun.

Die Ursprünge des Maserati Ghibli

Die Ursprünge des Maserati Ghibli liegen in den 60er-Jahren. Der Maserati Ghibli (interne Bezeichnung Tipo AM 115) wurde zwischen Herbst 1966 und Ende 1973 vom italienischen Hersteller Maserati produziert. Der Name des Autos bezieht sich auf den heissen Wüstenwind „Gibli“.

Bis heute existieren aktuelle Modelle mit dem Namen Ghibli. Das neueste Modell ist eine Stufenhecklimousine der oberen Mittelklasse. Diese befindet sich seit 2013 im Verkauf. Diese neueren Modelle haben jedoch mit dem ikonischen Maserati Tipo AM115 nichts gemeinsam.

Moderner Maserati Ghibli

Der Maserati Ghibli als sportliche Erweiterung der Marke

Die Geschichte des Maserati Ghibli geht in die 60er Jahre zurück. Denn zu diesem Zeitpunkt baute der Autohersteller die Modellpalette der Achtzylinder-Fahrzeuge aus. Drunter befanden sich die viertürige Sportlimousine Quattroporte und der viersitzige Gran Turismo Maserati Mexico. Was noch fehlte, war ein zweisitziger Sportwagen: der Maserati Ghibli.

Das Design des Ghibli war ein Werk von Giorgetto Giugiaro und ist von der auffällig langen Motorhaube und dem lang abfallenden Heck geprägt. 1968 erhielt das Modell mit dem Maserati Ghibli Spyder einen Bruder mit offenem Verdeck.

Das auffällige Design des Maserati Ghibli prägt bis heute das Aussehen vieler anderen Coupés. Ein Beispiel dafür ist das Audi 100 Coupé, welches im Heckbereich die Merkmale des Maserati Ghibli aufweist.

Maserati Ghibli Seitenansicht

Bild von Greg Gjerdingen // CC-BY

Der Maserati Ghibli wurde zunächst mit einem 4,7 Liter großen DOHC-Alu-V8 ausgestattet und leistete zwischen 310 und 330 PS. Ab 1970 war der Motor mit einem grösseren Hubraum von 4,9 Liter ausgestattet. Dies ermöglichte eine Leistung von 335 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 280 Km/h.

Preislich bewegte sich der Ghibli auf Augenhöhe mit dem Lamborghini Miura und dem Ferrari Daytona. In Deutschland bezahlte man in der Produktionszeit durchschnittlich 70 000 D-Mark.

Insgesamt entstanden in den sieben Jahren 1250 Maserati Ghibli. Wobei sich die Anzahl der Spyder Version nur auf 125 Exemplare beschränkt.

Maserati Ghibli Heckansicht

Bild von Garret Voight // CC-BY

Bis heute ist der Maserati Ghibli ein sehr begehrter Oldtimer, der jedoch im Gegensatz zu anderen Coupés seiner Zeit mit einem bescheidenen Preisanstieg zu kämpfen hat. Die seltene Spyder Version des Maserati Ghibli verkauft sich jedoch dank seiner Rarität zu hohen Preisen.

Den aktuellen Maserati Ghibli mieten

Der moderne Maserati weicht deutlich von den älteren Modellen ab, da es sich nun um eine viertürige Limousine handelt. Die Motorisierung wurde im 3-Liter V6-Biturbomotor ebenfalls etwas gedrosselt. Das grössere Platzangebot und das elegante Aussehen sorgen aber dennoch für ein angenehmes und elegantes Fahrvergnügen im Maserati Ghibli.

Titelbild von Pyntofmyld // CC-BY

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